Totalitarismus im Namen "unserer Demokratie"
Faschismus 2.0 im Gewand des Antifaschismus
10.04.2026 (zuletzt aktualisiert am 01.05.2026) von Christian Zehenter
Faschismus heißt heute Antifaschismus, Braun firmiert als Grün, Totalitarismus als "Unsere Demokratie", Krieg als Frieden und staatlich bezahlte Säuberungsgarden als "bunte Zivilgesellschaft": Unter dem Mantel von Pluralität, Regenbogen, Demokratie und Toleranz wird im Elitenauftrag gecancelt, gehetzt, zensiert und ausgegrenzt. Gut gegen Böse alias Links gegen Rechts.
Wer verordnete Narrative infrage stellt, ist "rechtsextrem"
Wer wäre allen Ernstes nicht für Gerechtigkeit, Toleranz, Buntheit, Offenheit, Menschlichkeit, Demokratie, Frieden und ein gesundes Weltklima? Doch was, wenn eine korrupte, feudale und vermachtete Woke-Industrie sich dieser allzu banalen (Pl)Attitüden bedient und sich den verbreiteten Wunsch nach moralischer Überlegenheit zunutze macht? Wenn sie eine satte und sinnsuchende Gesellschaft systematisch mit Bedrohungs- und Erlösungserzählungen füttert? "Tugendhaftigkeit" braucht hierbei vor allem zwei Dinge: Absolute Wahrheiten und Feinde. Wer würde sich dazu besser eignen als die Opposition, Systemkritiker und allgemein Andersdenkende? Und welches Label würde sich für sie besser eignen als Rechtsextremismus? Dabei spielt es keine Rolle, ob wirklich Nationalismus, antidemokratische Haltung und Gewaltneigung mit im Boot sind (was ja die Voraussetzung wäre). Pazifisten, Migranten, skeptische Künstler, Sozialliberale, Bürgerliche oder Impfkritiker: Wer die verordneten Narrative (Putin, AfD, Woke-Kritik und Trump = BÖSE, Klimaschutz, Migration, Gender, Krieg und Impfungen = GUT) infrage stellt, ist rechts - so einfach ist das. Und da rechts (= rechtsextrem) böse ist, muss man es im Namen der Demokratie bekämpfen.
Moraltotalitäres Sanktionsnetzwerk für "unsere Demokratie"
"Unsere Demokratie", die "demokratische, bunte Zivilgesellschaft", "gegen rechts" und sogar "Antifaschismus" sind dabei zum Inbegriff des neuen Moralfaschismus und seines heute weitreichenden Netzwerkes zur Denunziation, Zensur, Kontrolle, Überwachung und Ausschaltung Andersdenkender geworden. So kommt es zu der absurden Situation, dass im Namen des Antifaschismus Abweichler zensiert, verfolgt, verletzt, zersetzt, ihrer Bürgerrechte beraubt und sozial verbrannt werden. Dazu muss man heute niemanden mehr töten oder lange inhaftieren. Es reicht, Bankkonten, Online- und Bezahldienste, Miet-, Arbeits-, Honorar- und Hostverträge zu kündigen, Wohnungen zu durchsuchen, jahrelange Justizverfahren anzustrengen, gerichtliche und exekutive Strafen zu verhängen und jemand mit einem Codewort wie rechts, Putin, Verschwörung, Reichsbürger oder auch nur "umstritten" zu belegen, damit die Person verbrannt und ausgemerzt ist. Ihre öffentlichen Äußerungen werden verboten oder verschwinden einfach unmerklich (z. B. durch "Shadow-Banning"). Vielfach werden auch Kinder, Angehörige, Arbeitgeber, Kunden, Freunde oder Kontaktpersonen der Abweichler vom politmedialen Kartell sozial attackiert oder vernichtet, um den Andersdenkenden und mögliche Sympathisanten nachhaltig aus dem Weg zu räumen. Dies geschah z. B. im Fall eines Rentners, dessen "Verbrechen" es war, als lokaler Spitzenpolitiker der AfD zu kandidieren, wie Reitschuster beschreibt. Dabei macht die Regierung sich fast nie selbst die Hände schmutzig, sondern finanziert ein riesiges linkstotalitäres Netzwerk u. a. von "NGOs", "Faktencheckern", Medien, Projekten und Verbänden mit mehreren Hundert Millionen Euro jährlich. Diese geben sich zwar pluralistisch und unabhängig, verfolgen, denunzieren und beseitigen jedoch tatsächlich als verlängerter exekutiver Arm des Staates Regierungs- und Narrativgegner. Dazu steht auch in Zeiten der Rezession eine Reihe gut gefüllter Regierungstöpfe zur Verfügung. Der bekannteste darunter: das Förderprogramm „Demokratie leben“ des Bundesfamilienministeriums, das ausschließlich linke Organisationen unterstützt, unter anderem Correctiv, HateAid und die Amadeu Antonio Stiftung - die wiederum Oppositionelle, Andersdenkende und Regierungskritiker verfolgen und bekämpfen, wie die Achse des Guten berichtet. Der Staat selbst gibt sich hingegen unbeteiligt und ahnungslos, während die von ihm unterstützten Hetzer ("gegen Hetze"), Propagandisten und Zensurschaffende eine gezielte staatliche Förderung meist verschweigen oder bestreiten.
Verfassungsschutz als Geheimdienst gegen Meinungsfreiheit und Opposition
Parallel scheint sich der Verfassungsschutz zu einer Geheimpolizei zu entwickeln, welche die Regierung vor der Verfassung schützt statt die Verfassung vor der Regierung. Im Zentrum der Bemühungen steht hierbei die Unterdrückung von Opposition und Regierungskritik. Nicht verwunderlich, stehen freie Medien, freie Meinungsäußerung und die AfD (als einzige budnesweite Oppositionspartei außerhalb der Kartellparteien) im Fadenkreuz des Inlandsgeheimdienstes. Mit bemüht zusammengeklaubten, einseitigen Zitaten überwiegend unwichtiger Personen und Aussagen v. a. aus Sozialen Medien wird in immer neuen Anläufen eine Erzählung einer rechtsextremistischen, verfassungsfeindlichen AfD konstruiert. Nachdem das Bundesverfassungsgericht keine Mitwirkung an einem Parteiverbot erkennen lässt, soll dieses durch die Hintertür exekutiv erwirkt werden. Wohlweißlich werden die entsprechenden Berichte geheimgehalten. Kommen sie dennoch an die Öffentlichkeit, offenbaren sie eine dilettantische, ideologisierte Kampagne des Verfassungsschutzes gegen Meinungsfreiheit und Opposition, wie Tichys Einblick verdeutlicht. Von jeder beliebigen Partei und Organisation könnte man derartige "Extremismus"-Berichte erstellen, wenn man nur lange genug belanglose Hinterbänkler-Zitate oder gestohlene Chatverläufe sammelt, statt z. B. offizielle Reden oder das Parteiprogramm zu analysieren: Letztere entsprechen weitgehend der CDU der 80er-Jahre. Weil diese mit Angela Merkel von der Mitte nach links rückte und sich dem (Merkel gut vertrauten) Staatssozialismus verschrieb, nahm eine andere Partei diesen Platz ein (denn die Bevölkerung möchte keinen Staatssozialismus mehr) - die nun mit allen Mitteln bekämpft wird.
Säuberung der Universitäten und Kulturszene
Auch die Universitäten zählen zur Speerspitze der Woke-Inquisition, fördern linksfaschistische Strömungen und canceln die wenigen Professoren, die noch öffentlich eine davon abweichende Meinung vertreten, so geschehen bei den bekannten Systemkritikern Prof. Ulrike Guerot, Prof. Stefan Homburg und Prof. Michael Meyen. Unliebsame Professoren werden auch dann aus dem Verkehr gezogen, wenn sie ihre abweichenden Meinungen ausschließlich außerhalb des Universitätsbetriebes vertreten, etwa ein kritisches Buch schreiben, das z. B. den Klimawandel, die Corona-Pandemie, Impfungen, die Nato, Meinungsfreiheit, Masseneinwanderung, NGOs, Mainstream-Medien oder den Ukrainekrieg differenzierter oder anders betrachtet als "vorgeschrieben". Offizielle Gründe für zermürbende Disziplinarverfahren, Kündigungen, Hausdurchsuchungen und staatsanwaltliche Ermittlung sind schnell gefunden: Steht nicht vielleicht ein Plagiatsvorwurf im Raum, ein Verstoß gegen Dienstpflichten oder Steuergesetze?
Wie an den Universitäten, so wurde auch im Kulturbetrieb eine große Säuberung durchgeführt: Auf die Bühne darf nur noch, wer keinen Zweifel an seiner linkstotalitären Gesinnung lässt, keiner falschen Partei angehört und keine Kontakte zu falschen Menschen unterhält. Auch einstige vermeintliche Rebellen und Rocker haben sich so in zahme Schoßhunde verwandelt, die der Regierung nach dem Mund reden und Andersdenkende bekämpfen, um weiter auftreten und partizipieren zu dürfen. So haben sich Kunst-, Musik-, Comedy- und Kulturszene von einer kritischen, diskursiven, pluralistischen, frechen Kraft zu einem totalitären, champagnerlinken und salonmarxistischen Einheitsbrei entwickelt, der sich nur noch selbst karrikiert und dessen Beiträge schon lange nicht mehr inspirieren oder provozieren.
Tatbestand der Volksverhetzung als Mittel für alle Fälle
Wenn nichts hilft, bietet sich der Tatbestand der Volksverhetzung an, dessen sich Staatsanwaltschaften und zum Teil auch Gerichte mittlerweile bei vielerlei Formen einst unverfänglicher Systemkritik bedienen. Nicht mehr speziell die Holocaustleugnung, sondern Migrations-, Israel-, Regierungs- oder Natokritik und vielerlei weitere Bagatellen und Diskursbeiträge führen rasch zum Strafrichter. Und wenn der Betroffene am Ende letztinstanzlich Recht erhält, spielt das keine Rolle mehr: Er oder sie ist diffamiert, isoliert, demontiert und sozial verbrannt. Vom späten Justizerfolg wird wohlweislich fast niemand erfahren. Im kollektiven Gedächtnis bleibt: Die Person oder Gruppe ist "umstritten", "rechts", anrüchig, nicht koscher, zu meiden (denn auch Kontaktschuld und Sippenhaft gelten im modernen Deutschland wieder).
Warum erkranken oder sterben viele Systemgegner plötzlich?
Letztlich funktioniert es meist auch bestens, Regierungs- und Narrativkritiker so zu demütigen, zu isolieren, zu attackieren und seelisch, sozial und wirtschaftlich zu zersetzen, dass diese erkranken, früh versterben oder sich das Leben nehmen - so geschehen bei bereits Dutzenden früh verstorbener Regierungskritiker, von Gunnar Kaiser über Prof. Arne Burkhardt, Brigitte Röhrig oder Clemens Arvay. Selbst ehemalige Staatschefs und Spitzenpolitiker, die sich in den Coronajahren der Coronapolitik verweigerten, wie der tansanische Staatspräsident John Magufuli (1959-2021) oder der ugandische Präsident Ruhakana Rugunda (1947-2021) starben "plötzlich und unerwartet", in Deutschland auch der coronakritische SPD-Politiker und parlamentarische Geschäftsführer im Bundestag, Thomas Oppermann (1954-2020). Viele Verweigerer der großen Transformation saßen oder sitzen auch lange als politische Gefangene in Haft (offiziell meist wegen "Steuerhinterziehung", bei Ärzten auch wegen "falschen" Bescheinigungen), so der Querdenken-Gründer Michael Ballweg (9 Monate unschuldig in U-Haft). Auch viele kritische Ärzte wurden inhaftiert, wie Dr. Heinrich Habig oder Dr. Bianca Witzschel, die in den Coronajahren verzweifelten Menschen mit Maskenattesten oder Impfbescheinigungen halfen (z. B. Müttern, denen aufgrund eines fehlenden Impfausweises der Kontakt zu ihrem neugeborenen Kind verweigert wurde, oder Menschen, die einen sterbenden Angehörigen deshalb nicht besuchen durften).
Jeder Akteur kennt und verwirklicht die "richtigen" Narrative - als Reputations- und Karrieregarantie
Für jede Kursabweichung kritischer Personen steht ein bestens organisiertes moraltotalitäres Denunziations- und Sanktionsnetzwerk bereit, vom Think Tank bis zur NGO, von der Uni bis zur Behörde, von der Gewerkschaft bis zur Kirche, vom "Faktenchecker" bis zur Fachgesellschaft, vom Richter bis zur Lehrerin, flankiert von einer paramilitärisch durchorganisierten und -finanzierten Antifa als Schlägertruppe und sich selbst gleichschaltenden Medien, die säbelrasselnd auf dem Marsch der Anständigen für "unsere Demokratie" (ein Begriff Erich Honeckers) eintreten - und Demokratie damit weit hinter sich gelassen haben. Dazu braucht es keine Anweisungen von höchster Ebene: Jeder Akteur ist mit den notwendigen Narrativen geimpft, weiß genau, was zu tun (und verboten) ist, um zu den Anständigen zu gehören. Wer ausschert, fliegt. Und wer die frohe Botschaft verkündet und Andersdenkende diffamiert, isoliert und ausschaltet, sichert sich eine profunde Finanzierung und glänzende Zukunft - oder zumindest einen Platz im Olymp der Tugendwächter. "Demokratie" ist hierbei zum Synonym für Faschismus, Ausgrenzung, Hass und Hetze geworden.
Privatsanktionierung als supranationales EU-Vernichtungsinstrument gegen Kritiker
Relativ neu ist das Vernichtungsinstrument der Sanktionierung von Privatpersonen. Ursprünglich für russische "Feinde" als kriegstreiberisches Sanktionsregime konzipiert, erfassen die Entrechtungslisten per EU-Beschluss nun jeden, der den verordneten Wahrheiten widerspricht und ins Visier der EU-Bürokraten gelangt - ohne Transparenz, Verhandlung, Anhörung oder Gerichtsbeschluss: eine Mischung aus Orwell und Kafka. Klagen sich Betroffene langwierig frei, werden sie einfach erneut auf die Liste gesetzt. Die Nachdenkseiten schreiben hier dazu: "Mehr als 2.700 Menschen und Organisationen hat die Europäische Union seit März 2014 auf sogenannte Sanktionslisten gesetzt. Damit wurde ihnen der Zugriff auf ihr Vermögen entzogen, Konten gesperrt und die Annahme einer bezahlten Arbeit verboten. Wenn sie aus Drittstaaten – meist aus Russland oder der Ukraine, vermehrt auch aus afrikanischen Ländern – kommen, ist ihnen die Einreise in die EU verwehrt; wenn sie in der EU leben, sind sie an ihrem Aufenthaltsort blockiert. Ihnen zu helfen, ist strafbar. Sie alle haben keine gerichtliche Vorladung erhalten, es wurde keine Anklage erhoben, es gab keine Verteidigung und keinen Schuldspruch. Ein einfacher, außergerichtlicher Verordnungsweg macht sie völlig rechtlos. Mit der Sanktionskeule hat sich Brüssel ein Werkzeug geschaffen, das Willkür über Rechtsstaat und Gewaltenteilung stellt."
Mit dieser totalitären Willkürmaßnahme wurden durch die EU bereits eine Reihe bedeutender Systemkiritiker, Experten und Analysten wie der Schweizer Militäranalyst Jacques Beau (er widersprach der Theorie des grundlosen und plötzlichen russischen Vernichtungskrieges gegen die Ukraine) ohne Gerichtsverfahren ausgeschaltet und ihrer Bürgerrechte beraubt. Dies gilt unter anderem auch für drei deutsche Journalisten: Hüseyin Doğru sitzt in einer Berliner Wohnung fest (seine unbeteiligte Ehefrau wurde ebenfalls ihrer Bürgerrechte beraubt, um ihm nicht helfen zu können - wodurch das Paar und seine kleinen Kinder in extistenzielle Not geraten sind und auch ihre Wohnung und Ernährung nicht mehr sichergestellt sind). Die Journalisten Alina Lipp und Thomas Röper sitzen in Russland fest und wurden durch die Listung quasi ausgebürgert. Alle Gelisteten verlieren essenzielle Bürger- und Menschenrechte: Ihre Bücher, ihre Bewegungsfreiheit und sogar die Nutzung ihres Bankkontos sind verboten. Somit sind sie vom Zahlungsverkehr ausgeschlossen und können kein Einkommen beziehen. Wer sie unterstützt (auch wenn er nur ein Brot bringt), macht sich strafbar. Somit wurde die demokratische Gewaltenteilung (die es in der EU ohnehin niemals gab) bereits zu großen Teilen aufgehoben und ein exekutives Befehls-, Verbots- und Kontrollsystem errichtet - in Deutschland unter anderem betrieben von Verfassungsschutz, staatlich finanzierten NGOs, Denunziationsstellen (mit Namen wie "Meldestelle gegen Hass und Hetze"), Landesmedienanstalten und Bundesnetzagentur, die zu öffentlichen Sanktionsorganen im rechtsfreien Raum umfunktioniert wurden. Ob dies, wie in Demokratie und Rechtsstaat zwingend vorgegeben, von einer Mehrheit der Bevölkerung mitgetragen wird, den Gesetzen oder Menschenrechten entspricht, spielt keine Rolle mehr.
Demokratische Korrektive wie Mehrheitswille, echte Wahlen oder Meinungsbildung weitgehend ausgeschaltet
Es hat sich ein nationales und internationales Herrschaftssystem entwickelt, das nicht mehr durch die Bevölkerung und demokratische Prozesse kontrolliert wird. Umfragen, Wahlen, Mehrheitswille, Meinungsbildung und -äußerung, traditionelle oder gemeinsam entwickelte Normen, offene Diskussion, Verfassung und Menschenrechte wurden entweder ausgeschaltet (bzw. im Sinne einer Ausschaltung umgedeutet oder umgestaltet) oder haben keinen wesentlichen Einfluss mehr. Drohen unliebsame Parteien, Kandidaten, Stimmen oder Narrative Oberwasser zu gewinnen, werden diese vielfach gecancelt, z. B. in Form von Verboten, Kündigungen, Extremismuseinstufungen und organisierter Hetze und Gewalt gegen Andersdenkende, Oppositionsparteien oder dem Ausschalten aussichtsreicher Oppositions-Kandidaten bei Wahlen (z. B. des AfD-Politikers Joachim Paul vor der OB-Wahl in Ludwigshafen 2025, der vor der Wahl aus dem Verkehr gezogen wurde). Auch bereits erfolgte Wahlen werden unter dem Druck der Führung wieder rückgängig gemacht oder in ihr Gegenteil verkehrt, so die rumänische Präsidentschaftswahl 2024 oder die thüringische Landtagswahl 2020 (beide brachten EU- und obrigkeitskritische Wahlsieger hervor). Auch die Vorfälle rund um die Bundestagswahl 12/2024 geben Anlass zum Staunen. Es wurden nicht nur zahlreiche Unregelmäßigkeiten bekannt (z. B. zählten Gemeinden keine Stimme für das BSW, obwohl die Partei nachweislich von Personen gewählt wurde, oder es wurden Wahlzettel zu Unrecht als ungültig gewertet), sondern das BSW erreichte mit 4,98 % auch ein mehr als verdächtiges Ergebnis, gefolgt von einer maximalen Verzögerung beim Einsetzen des neuen Bundestages und einer eiligen Grundgesetzänderung zum Aufheben der Schuldenbremse mit dem noch alten, bereits abgewählten Bundestag. Was oder wen auch immer die Bürger daher wählen: Sie bekommen die linksfeudalistische Woke-Transformations-Politik der deutschen "Einheitspartei" bzw. des Parteienkartells (man könnte es auch "Linkstotalitäres Bündnis für Woke-Transformation" nennen). Wer daher von der FDP der letzten oder der CDU/CSU dieser Regierungskoalition eine Vermehrung von Wohlstand, Frieden, Sicherheit oder Freiheit erwartete, konnte nur enttäuscht werden. Es wird nur zum Schein regiert und dahinter unbeirrt die linkstotalitäre Transformation und Dekonstruktion vollzogen, weitab von Reform oder gar Wiederaufbau. Tichys Einblick schreibt am 10.04.2026 zur wirtschaftlichen Situation Deutschlands: "Diese Regierung hat nicht den geringsten Willen, das Land zu reformieren. Sie verteidigt ein Staatsmodell, das im Innern durch Ausplünderung der Substanz ausgeblutet wird und sich nach außen moralisch aufbläst. Sie hält an einem Apparat fest, der gegen wirtschaftliche Vernunft arbeitet, an einer Energiepolitik, die nur mit Zwang und Subventionen lebt, und an einer Ausgabenpolitik, die das Eigene verkommen lässt, um das Fremde zu finanzieren."
DDR 2.0: Renaissance von "Hetze" und "Delegitimierung" zur Verfolgung von Andersdenkenden
Unter schwammigen Begriffen, die bislang vor allem in Diktaturen Anwendung fanden, wie Verächtlichmachung, Delegitimierung, Volksverhetzung, Extremismus, Fake News, Verunglimpfung, Verfassungstreue, Hass und Hetze, "Verwendung von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen" oder "Beleidigung von Personen des politischen Lebens" wird Jagd auf alle Menschen und Meinungen gemacht, die dem Woke-Totalitarismus gefährlich werden könnten. Dazu werden die Begriffe bis ins Absurde ausgedehnt. So werden Handbewegungen von Regierungskritikern als Hitlergruß oder Sätze wie "Alles für Deutschland" als verbotene Naziparolen umgedeutet und drakonisch sanktioniert (während Dutzende Mörder und Vergewaltiger auf freien Fuß gesetzt werden, weil die Justiz überlastet ist). Verwenden Angehörige der SPD ein Hakenkreuz, eine grüßende Handbewegung oder den Spruch "Alles für Deutschland", ist dies kein Problem - z. B. als SPD-Vize Daniel Born ein Hakenkreuz auf einen Wahlzettel malte, die SPD im Schröder-Wahlkampf ein Plakat mit "Alles für Deutschland" titelte oder Karl Lauterbach gestikulierend die Hand hob. Jedoch wurde Buch- und Broadway-Autor und Systemkritiker C. J. Hopkins für die Montage eines schemenhaften Hakenkreuzes auf das Bild einer Atemschutzmaske verurteilt, mit dem er vor dem aufkommenden Totalitarismus in Deutschland warnte (also gerade keine Nazi-Ideologie vertrat, sondern ausdrücklich vor dieser warnte). Dasselbe gilt für den AfD-Politiker Björn Höcke, der in einer Rede den SPD-Spruch "Alles für Deutschland" verlauten ließ, sowie AfD-Landtagsabgeordneten Wilko Möller: Letzterer verwendete im Wahlkampf ein Plakat, auf dem Vater und Mutter mit ihren ausgestreckten Armen ein schützendes Dach über ihren Kindern bildeten. Das Gericht deutete und sanktionierte dies als Hitlergruß! Ein zum Verwechseln ähnliches CDU-Plakat mit exakt derselben Familiensymbolik blieb selbstverständlich unbescholten und straffrei. Bei diesen und vielen anderen Bestimmungen, Maßnahmen und Entscheidungen handelt es sich daher überwiegend um Instrumente, die speziell dem Ausschalten der Opposition bzw. oppositioneller Meinungen und Strömungen dienen. In Deutschland spricht man von Leges AfD (von Lex - Gesetz) - also Gesetzen, Verordnungen, Maßnahmen und Gerichtsurteilen, die vor allem dem Ausschalten der AfD und der von ihr unterstützten Meinungen, Menschen und Bestrebungen dienen. Ein antidemokratisches und totalitäres Vorgehen - vorgeblich zur Rettung der Demokratie.
Soziale Hinrichtungen und brennende Autos: Neofeudalisten laden zum Marsch der Anständigen ein
Allzu gerne schließen sich auch andere Menschen, die niemals Mangel gelitten haben, aber nirgendwo mehr verwurzelt sind, dem Tugendmarsch an. Wer will nicht zu den Guten gehören? Und der angestauten Wut vermiedener Lebendigkeit und Wirksamkeit in einem Aufschrei gegen das Böse Luft machen? Sodann marschieren satte Herrenmenschen wie in Gießen im November 2025 mit erhobenen Fäusten und keifenden Flüchen gegen Opposition und Mitbürger. Dutzende Menschen wurden in Zusammenhang mit der Gründung der AfD-Jugendorganisation in Gießen zusammengeschlagen, noch viel mehr Autos beschädigt oder zerstört - "für die Demokratie". Menschen mit dem falschen Parteibuch werden sozial vernichtet, ihre Familien und Kinder angegriffen, Autos brennen, Häuser werden beschmiert, Buchungen, Miet-, Honorar-, Konten- und Arbeitsverträge gekündigt - im Namen der Demokratie. Plötzlich gibt es wieder falsche Meinungen, Menschen, Gruppen und Parteien. Klassenkampf von oben gegen die Opposition. Wichtig dabei: Um den Gegner zu entmenschlichen, darf er nie in natura sichtbar sein (oder dort zumindest nicht frei reden), muss ein böser Mythos bleiben. Daher hört man in der Tagesschau keine Rede von Putin, Trump oder Weidel. Daher werden Oppositionelle und Andersdenkende in Talkshows vor ein linkstotalitäres "Tribunal" geführt, das statt seriösen Rundfunk eine Art soziale Hinrichtung vollführt. Die Feinde dürfen nicht menschlich erscheinen, um kein Mitgefühl, Verständnis oder gar Solidarität entstehen zu lassen.
Verlust der Realitätskontrolle durch absurde Narrative
Propaganda, Zensur, totalitäre Machtstrukturen und Cancelculture haben in allen wichtigen Fragen - ob zu USA, Russland, Israel, Ukraine, Klima, Corona, EU, WHO, Migration, Digitalisierung, Gender, LGBTQ+, AfD, Rassismus oder Freiheit - absurde Narrative hervorgebracht, die nicht mehr öffentlich hinterfragt werden können. Aufgrund der Verneinung der Realität und Ausschaltung aller Korrektive ist keine Realitätskontrolle und Anpassung an reale Bedingungen mehr möglich. So feiern sich Staat, herrschende Akteure und deren Profiteure im Moment des selbstverursachten Systemuntergangs für ihre Moral und erschaffen die Wahrheit neu: Deindustrialisierung bedeutet nun Klimaschutz, Impfschaden Gesundheit, Insolvenz Wachstum und Krieg Frieden. Entmenschlichung durch Digitalisierung bedeutet Modernisierung, Steuer- und Preiserhöhung Solidarität, Armut Wohlstand und Bevormundung Freiheit. Dilettantismus bedeutet Qualität, Opportunismus Qualifikation, Unterdrückung Gleichbehandlung, Feudalismus Demokratie und Korruption Gerechtigkeit.
Unterdessen wird die Einwanderung - häufig straffälliger - Bürgergeldempfänger als Fachkräftezuwachs gefeiert und der Bevölkerung bei Verbrechen weder (Vor-)Name noch das Gesicht des Täters präsentiert (es könnte diskriminierend sein). Lediglich bei deutschem Pass wird nachdrücklich die Staatsangehörigkeit betont. Ebenso feiern Medien und Politik jeden Monat den heißesten Monat seit der Temperaturaufzeichnung, auch wenn die Menschen frösteln und in den letzten 20 Jahren weder Temperaturanstiege noch ansteigende Meeresspiegel oder weiter abschmelzende Gletscher und Polkappen erlebt haben. Was nicht ins Narrativ passt, wird durch manipulierte Modellrechnungen, bezahlte Quellen, korrupte Medien und gekaufte Wissenschaft zurechtgebogen bis die Balken bersten - ob Pandemien, Kriminalstatistiken, Bevölkerungs-, Klima-, Umwelt- oder Wirtschaftsdaten.
Anpassung an die Realität steht nun nicht mehr für Kursänderung, sondern für das Ausschalten von Kritikern. Proteste wurden bereits in der Coronazeit nachhaltig niedergeschlagen, Widerstand ausgeschaltet, jede Opposition isoliert und diffamiert und der Großteil der staatlichen und gesellschaftlichen Kräfte gekauft, unterworfen oder gekapert. Somit hat das System seine Resilienz und Anpassungsfähigkeit gegenüber anderen Staaten, Kulturen und äußeren Bedingungen verloren. Denn dies würde immer wieder Macht-, Paradigmen- und Kurswechsel, offene Diskussion, echten Pluralismus und eine Falsifizierung alter Wahrheiten, Strukturen und Strategien erfordern. In einem erstarrten System, in dem eine Oligarchenschicht und die von ihr gefütterte politmediale Prädatorenkaste selbstbetrunken an Futtetrögen, Machtfantasien und Tugenddarwinismus klebt und das Land gleichschaltet, ist keine Erneuerung, Entwicklung und Anpassung mehr möglich. Allzu viele folgen ihnen bereitwillig, manche auch eher müde als überzeugt, in die Moral-Implosion. Wie schon Lenin erklärt haben soll, werden "die Deutschen keine Revolution machen, weil man dazu den Rasen betreten müsste". So wird sich möglicherweise erst etwas in den Köpfen und auf den Straßen bewegen, wenn buchstäblich das Licht (und mit ihm das Internet) ausgeht, die Räder still stehen, die durch Geldentwertung und Schuldenorgien künstlich am Leben erhaltenen Wert- und Geldströme versiegen und Karte und Handy "nicht mehr bezahlen". Dann wird deutlich werden, dass ein Wort keine Wahrheit, Macht kein Wert, ein Staatsjob keine Wertschöpfung und ein Politschauspieler kein Politiker ist - sondern echte Bewegung woanders stattfindet.
Internationale Tugendindustrie feiert Dekonstruktion der Gesellschaft
Dahinter steckt - es lässt sich nicht anders bezeichnen - eine neofaschistische, globalistische (in Europa auch eurozentristische) Tugendindustrie, die wie ein Uhrwerk funktioniert und nicht das Geringste mit Demokratie oder Solidarität zu tun hat. Internationale Konzerne, Tech-Unternehmen, NGOs, Globalisten, Oligarchen, ein Heer von Staatsbediensteten und -alimentierten, "wissenschaftliche" Netzwerke und totalitäre supranationale Konstruktionen wie die EU oder die UN lassen mit jedem Schritt in die Dekonstruktion unserer Gesellschaft die Champagnerkorken knallen. Salonmarxisten applaudieren begeistert, wenn Wohlstand schwindet, ein weiteres Kraftwerk gesprengt wird und die Bevölkerung gegen sich selbst aufmarschiert und die Abschaffung ihrer Freiheiten und Infrastruktur sowie den Aufbau internationaler Machtstrukturen, sogar Aufrüstung und Krieg, fordert. Dafür gibt es auch ein wenig Teneriffa, Woke-Serien, Verfolgung Andersdenkender, Musikfestival, Freizeitpark, moralisch gesäuberte Kunst, Dschungelcamp und Champions League - solange der Vorrat reicht. Die Menschen haben sich daran gewöhnt, dass die "Wahrheit" von Medien, Tugendwächtern und "der Wissenschaft" verkündet wird und Entscheidungen von einer neofeudalen Politkaste innerhalb eines korrupten Herrschaftssystems getroffen werden. Allerdings lässt sich zwar eine Meinung oder Person, nicht aber die Realität aus dem Weg schaffen. Hier liegt die Chance. Denn Bestand kann nur haben, was sich in einem Gleichgewicht befindet. Unser politmediales System hat dieses Gleichgewicht verlassen und damit - ohne jede Not - selbst die größte Krisendynamik seit dem letzten Krieg losgetreten. Denn nicht Pandemien, Putin, Trump, Rassismus, das Klima oder die Oppositon bringen uns in Bedrängnis, sondern neofeudaler, moralfaschistischer Klassenkampf von oben, der eine ehemals freie Gesellschaft in ein totalitäres Erziehungs- und Bevormundungssystem verwandeln möchte, um sich ihrer Ressourcen zu bedienen.
Keine Zukunft ohne Freiheit und Lust am Leben
Doch steht die Realität dabei auf der Seite der Menschen. Denn totalitäre Moral- und Feudalsysteme sind unproduktiv und vertilgen sich selbst wie der Stalinismus (viele seiner Opfer waren Stalinisten). Am Ende brauchte es in der Geschichte immer Freiheit und Lust am Leben, damit sich Menschen engagieren, neue Ideen entwickeln und sich an die sich ständig wandelnden Bedingungen anpassen. Wer nur auf die nächste Anweisung, Belohnung oder Bestrafung wartet, wird vom Motor zum Bremsschuh der Gemeinschaft - bis sie am eigenen Moralismus erlahmt. Auch Parasiten brauchen einen vitalen Wirt. Man könnte dies Zwang zur Freiheit nennen - er ist heute unser wichtigster Verbündeter.
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