Dramatisch falsche Berechnungen einer irrationalen Corona-Politik

Das Zahlenkonstrukt zerfällt

31.01.2022 von Christian Zehenter

Seit rund zwei Jahren sind in Deutschland Kliniken und besonders Intensivstationen hoffnungslos überlastet, über 118.000 Menschen an Covid-19 gestorben und Hunderttausende durch eine entschlossene Politik und mutige Maßnahmen - insbesondere Masken, Kontaktbeschränkungen, Lockdowns, Quarantäne und vor allem die Impfung - vor dem Infektionstod gerettet worden. So zumindest die Version internationaler Eliten und des politmedialen Apparats, seiner Institutionen, Nutznießer und Anhänger. Dies ist nach den Urhebern die absolute Wahrheit. Und sie darf nicht hinterfragt werden. Es gibt nur diese Version, sie ist "die Wissenschaft", "die Vernunft" und "die Solidarität". Dementsprechend übermitteln alle großen Medien, Parteien, Institutionen und Hof-Experten bislang weitgehend ein einziges Bild und sprechen wie aus einem Munde, von der taz bis zum Spiegel, von Hirschhausen bis zu Lanz, von SWR bis ntv, Tagesschau bis heute journal, Leopoldina bis RKI. Diese vermitteln unisono eine einzige, absolute Realität und alternativlose, absolute Maßnahmen, die sich zweifelsfrei daraus ableiten lassen - und in ihrer selbsterklärenden Brillanz und Erforderlichkeit auch die dagegen verblassenden Prinzipen der Demokratie, des Rechtsstaats und der Menschlichkeit übertrumpfen.

Absolute Antworten ersetzen Grund- und Menschenrechte

Wie konnte die Menschheit 70.000 Jahre nach ihrer Verbreitung über den Globus und dem ständigen Ringen um Lösungen plötzlich zur absoluten Wahrheit gelangen, die keine Zweifel, keine Diskussion, keine Widerlegung und keine Fragezeichen mehr benötigt? Und zu absoluten Antworten, die sogar die Grund- und Menschenrechte obsolet machen?

PCR-Test macht Positive zu Kranken

Mit Beginn der Pandemie stand nahezu über Nacht plötzlich ein PCR-Test bereit, dessen Entwicklung normalerweise Monate benötigt. Dieser ist - auch laut WHO - diagnostisch bedeutungslos, kann also keine Erkrankung oder Infektion nachweisen. Doch bislang dient er unbeirrt als Motor der Pandemie, genauer: der Zahlenpandemie. So waren und sind die meisten Getesteten gesund. Doch sie gehen fälschlich in die Zahl der Neuerkrankungen ein - die Inzidenz. Daher waren alle PCR-Positiven plötzlich scheinbar Covid-19-Kranke und alle PCR-positiven Verstorbenen Coronatote. Prozentual zu den Altersgruppen sind zugleich nicht wesentlich mehr Menschen erkrankt oder gestorben als sonst. Erst mit dem Impfjahr 2021 stiegen diese Zahlen an, was jedoch keinesfalls (allein) durch Covid erklärt werden kann. Bis heute ist auch die Frage ungeklärt, wie viele Todesopfer die Corona-Maßnahmen bislang forderten, z. B. durch Verschiebung oder Unterlassung von Behandlungen, Einsamkeit, Depression, Sucht, Gewichtszunahme, Bewegungsmangel, Arbeitsplatzverlust, wirtschaftliche Not oder das Tragen von Masken. Dies gilt auch für die Impfung selbst, in deren Zusammenhang bereits bis Januar 2022 rund 21.000 Todesfallmeldungen bei der europäischen EMA eingingen - nahezu das Hundertfache (pro 10.000 Patienten) gegenüber anderen Impfungen und wie bei allen Nebenwirkungsmeldungen nur ein Bruchteil der tatsächlichen Fälle.

Nie eingetretene Horror-Szenarien: Klinikkollaps, Triage und Millionen von Toten

Weiterhin wurde und wird mit ebenso schrecklichen wie unhaltbaren Zahlen operiert: Scheinbar steht das Gesundheitssystem dauerhaft vor der Überlastung oder gar dem Kollaps, scheinbar starben weltweit bereits 5,7 Millionen und in Deutschland über 118.000 Menschen an Covid-19. Der Horror-Begriff Triage schwebt über dem Land - das Sterbenlassen hilfloser, erstickender Menschen auf dem Klinikflur. Doch tatsächlich waren die Krankenhäuser nach den bisherigen Zahlen nicht über-, sondern stark unterbelegt, wie z.B. in diesem Artikel auf achgut.de zu lesen ist. Und die angeblich hospitalisierten (ins Krankenhaus aufgenommenen) Coronapatienten wurden tatsächlich rund zur Hälfte aufgrund anderer Diagnosen - z. B. Krebs, Herz- oder Niereninsuffizienz - behandelt und waren lediglich zufällig coronapositiv, aber nicht covid-krank. Darüber wurde die Öffentlichkeit systematisch getäuscht: Krebs-, Herz- und Nierenkranke wurden dem Publikum in diesem Zuge als Corona-Opfer verkauft. Hingegen sorgten die Lockdowns selbst für einen Anstieg von Schlaganfällen, Herzinfarkten und anderen lebensbedrohlichen Ereignissen und Krankheiten. So schreibt das Magazin Multipolar am 30.10.2021 in seinem Artikel "Abrechnungsdaten der Krankenkassen: Nur jeder zweite ,Corona-Patient' wegen Corona-Verdacht im Krankenhaus": "Nur rund die Hälfte aller hospitalisierten COVID-19-Fälle des vergangenen Winters wurde mit akuten Atemwegserkrankungen ins Krankenhaus aufgenommen – alle anderen ,Corona-Patienten' hingegen wegen ganz anderer Krankheitsbilder. (...) Die Abrechnungsdaten fördern noch weitere brisante Erkenntnisse zutage: So stieg im Vergleich zu 2019 die Zahl der intensivmedizinisch behandelten Fälle abseits von akuten Atemwegserkrankungen – insbesondere Schlaganfälle, Krebserkrankungen und Herzinfarkte – nach dem ersten Lockdown ungewöhnlich stark an. Dies deutet auf die Folgen verschobener Behandlungen und verzögerter Vorsorgeuntersuchungen wegen des ersten Lockdowns hin."

Corona-Sterbestastik durch Manipulation nach oben gedrückt

Auch die Todesursachen-Statistik spiegelt keine Pandemie wider: Erst an Platz 8 steht Covid-19 mit 32.849 Fällen (Zahlen für 2020, siehe z. B. in diesem Artikel auf rt.de ). Doch wie wird ein Verstorbener eigentlich zum Covid-Fall und Coronatoten? Dies geschieht nicht etwa wie bei anderen Erkrankungen durch Anamnese (eindeutige Kausalität und Ausschluss anderer Ursachen), Klinik (typische Symptome), körperliche Untersuchung, bildgebende Verfahren und Labor. Es wird - gegen alle medizinischen und wissenschaftlichen Standards - einfach jeder Verstorbene mit positivem PCR-Test als Coronatoter gezählt, auch wenn ein Herzinfarkt oder Krebs die offensichtliche Todesursache war. In 1.171 der 32.849 Fälle wurde nicht einmal dieser Test vorgenommen. Obduktionen in Hamburg dokumentierten übereinstimmend, dass über 99 % der angegebenen Coronatoten schwere, potenziell tödliche Vorerkrankungen aufwiesen. Das Durchschnittsalter (Median) der "Coronatoten" liegt bei rund 84 Jahren, zwei Jahre über der allgemeinen Lebenserwartung. Somit beruht selbst dieser achte Platz in der Sterbestatistik auf frisierten Zahlen, falschen Zusammenhängen und unwissenschaftlichem Vorgehen. Wie viele Menschen tatsächlich an Covid-19 erkranken und verstorben sind, ist unbekannt.

Viele Zahlen nachweislich frisiert - und doch bleibt Grundgesetz ausgehebelt

Die Krankenhausbelegung durch Covid-Patienten liegt (Zahlen für 2020) unter 2 %, wie z. B. hier zu lesen ist. Doch mit Hinweis auf diese (nicht existente) Überlastung bleibt das Grundgesetz unbefristet außer Kraft. Fast keine Angabe der Regierung zur Pandemie war evident oder von wissenschaftlicher Vorgehensweise oder Ethik gedeckt - und viele frisiert oder erfunden - so wie die Krankenhausüberlastung, Inzidenz, Pandemie der Ungeimpften, Sterbezahl, Übertragungsgefahr im Freien oder ohne Symptome - oder die Wirksamkeit von Lockdowns, Masken und Impfungen.

"Modellrechnungen liegen und lagen bisher teilweise unglaublich schief"

Somit zerfällt das Zahlenkonstrukt der Pandemie schon beim ersten Blick unter die Publikumsebene von Tagesschau, Zeit, FAZ, Tagespiegel und Spektrum der Wissenschaft. Viele renommierte Wissenschaftler raufen sich angesichts dieses institutionellen Betrugs die Haare. Zu ihnen zählt auch der Medizinstatistiker Gerd Antes, wissenschaftlicher Vorstand der Cochrane Deutschland Stiftung, einer der Pioniere der evidenzbasierten Medizin und bis 2011 Mitglied der Ständigen Impfkommission. „Modellrechnungen liegen und lagen bisher teilweise unglaublich schief“, erklärte er in einem Interview mit RTL, und zwar „nicht knapp daneben, sondern voll daneben“. Im Beitrag "Ex-STIKO-Mitglied kritisiert deutsche Corona-Politik: „Die Zahlen sind dramatisch falsch“ auf dem Portal reitschuster.de kritisiert er: „Wir haben zurzeit einen Irrationalismus, der der Gesellschaft schadet und mit einem modernen Land vollkommen unvereinbar ist. Eigentlich – aber er ist Realität.“

 

Bildquelle: Adobe Stock/ Markus Thoenen

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