Macht und Eskalation durch Bedrohungs- und Rettungserzählungen

Der Erregungskult

13.03.2022 von Christian Zehenter

Wie Daten zweifelsfrei zeigen, gibt es Viren, Kriege und Naturkatastrophen, seit Menschen die Erde bevölkern. Die Pest dezimierte allein zwischen 1347 und 1353 die europäische Bevölkerung um rund ein Drittel. Vulkanausbrüche führten immer wieder zu vernichtenden Klimakatastrophen mit Hungersnöten, in nachchristlicher Zeit z. B. die Ausbrüche von Taupo (150 n. Chr.), Ilopango (429), Samalas (1257) und Tambora (1815). Der Dreißigjährige Krieg löschte allein in Deutschland etwa 40 % der Bevölkerung aus. Kriege, Seuchen und Naturkatastrophen begleiteten somit den Menschen schon immer. Während diese früher jedoch zu den Haupttodesursachen zählten, machen heute nicht Hunger, Infektionen oder Krieg, sondern reichliches Essen, Trinken und Rauchen den Großteil der Todesfälle der entwickelten Welt aus. Was hielt die Menschen früherer Zeiten jedoch davon ab, in ständiger Erregung und Verzweiflung zu rotieren und sich im kriegerischen Autoritarismus und Kampf gegen diese Bedrohungen zu verzehren, während sie heute an satten, beheizten, sicheren Orten vor Entrüstung und Entsetzen zu frieren, zu kämpfen, zu vereinsamen und zu hungern wünschen? Offenbar galt Krankheit und Tod früher nicht als ultimative Katastrophe, sondern als zum Leben gehörige Norm: kein Leben ohne Tod – und ohne die Akzeptanz des selbigen.

Zum anderen hielt ein neues Phänomen der Erregungskultur in die bürgerlichen Wohnstuben Einzug: die virtuelle Katastrophe, die man ohne Horrorberichterstattung sensorisch gar nicht bemerken würde. Hier geht es nicht mehr um mit den Sinnen erfassbares Leid, sondern um eine medial gesteuerte Schreckensvision, die uns trotz offensichtlich behaglicher Umstände im ständigen Drama leben lässt.

Keine Viren, Kriege oder Naturkatastrophen, die - medial richtig aufbereitet - nicht Angst- und Tugendfuror erzeugen

Heute scheint man in New York, San Francisco, Paris, Madrid und Berlin von der "Normalität der Vergänglichkeit" nichts mehr zu wissen. Krankheit, Unsicherheit oder Tod scheinen nicht mehr zu existieren - und wenn doch, ist dies ein Affront gegen das westliche Selbstverständnis. Das Recht auf körperliche Unversehrtheit (also letztlich auch auf Unsterblichkeit) und moralische Reinheit scheint alle Lebensbereiche als kultisches Dogma zu dominieren. Entsprechend groß ist die Erregung darüber, dass die Welt Gefahren, Widersprüche, offene Fragen und Leiden birgt, wir in ständiger Unsicherheit leben und das Leben in allen Fällen tödlich endet. Zwar ist dies immer der Fall, doch lassen sich Gefahrenthemen aufgrund der satten Hochsensibilität („jeder Tote ist einer zu viel“) ideal zur Mobilisierung elitärer Narrative und Kräfte einsetzen. Denn kein Virus, kein Krieg, keine Naturkatastrophe, die medial richtig aufbereitet nicht ein Maximum an Angst- und Tugendfuror erzeugen könnten - die beiden Triebfedern jedes totalitären und feudalen Systems. Denn wer sich oder seine Lieben existenziell bedroht sieht, folgt ebenso der starken Führung wie angesichts der Chance, durch noble Rituale (z. B. Hygiene- oder Helferrituale) die Schuld alles Lebendigen abzulegen (weil sich Lebendiges immer Lebendiges einverleibt) und sich sichtbar auf die gute Seite zu schlagen.

Ist alles so einfach? Sieben „verbotene“ Fragen

Bezugsgrößen zu den überbordenden Bedrohungs- und Rettungserzählungen sind für die Protagonisten nicht nur irrelevant, sondern geradezu störend. Denn das Narrativ steht für sich selbst und muss gerade von relativierender Realitätskontrolle abgeschirmt werden. Daher dürfen keine Fragen gestellt werden wie:

  • Wie viele Menschen sterben im Vergleich zum Ukrainekrieg täglich in den Kriegen in Jemen, Kongo, Nigeria - oder an Tuberkulose, Übergewicht, Rauchen, Hunger oder einfach, weil das Leben endet?
  • Welche Verantwortung tragen die transatlantischen Staaten und Politiker für den Konflikt, z. B. durch die Nato-Osterweiterung, Entdemokratisierung im eigenen Land, Hassrede, Berichterstattung und Sanktionen?
  • Haben die westlichen Staaten gleichermaßen auf dem Völkerrecht bestanden, als sie selbst seit 1999 Jugoslawien, den Irak, Libyen und Afghanistan überfielen?
  • Wie wertvoll ist der EU die geforderte nationale Souveränität auf eigenem Terrain, wo sie diese zu weiten Teilen durch supranationale Strukturen ersetzte und den Brexit bekämpfte?
  • Wie stehen Staaten wie Deutschland zu den geforderten Menschenrechten, die ein Viertel ihrer Bevölkerung aufgrund fehlender Impfung von sozialem Leben, Bildung, Beruf und Reisen ausschließen, Andersdenkende sozial vernichten, Opposition diffamieren, regierungskritische Versammlungen verbieten und kritische Beiträge zensieren?
  • Wie stehen EU-Staaten auf eigenem Territorium zum Thema Propaganda, wo seit zwei Jahren alle Medien dasselbe über alle großen Themen berichten und an der Erzählung einer tödlichen Pandemie und rettenden Impfung festhalten?
  • In welchem Verhältnis steht mediale Katastrophenberichterstattung zur Realität und andererseits zur Gesinnung der Berichtenden und ihren Auftraggebern und Sponsoren?

Drei Figuren des Kultes: Bedrohung, Heilsweg und Erlöser

Religiöse und kultische Erzählungen brauchen immer drei Figuren: Bedrohung, Heilsweg und Erlöser. Dies entmündigt und infantilisiert zwar die Bevölkerung, schenkt ihr aber dafür mundgerechte Erklärungen, Lösungen und Strategien. Bedrohung: Die Probleme unseres Lebens beruhen auf einem bösen Feind (z. B. Virus, Sünde, böse Menschen, globale Erwärmung). Heilsweg: Wir werden durch Opfer, Tugend, richtige Gesinnung (heute z. B. Technologie, Sozialismus, "die Wissenschaft") und Gehorsam (z. B. soziale Distanz, "Solidarität", Kontrolle, Enteignung durch Inflation) diesen Feind überwinden und dadurch glücklich(er) werden. Erlöser: z. B. Kollektiv, starker Staat, Führer, Technokraten, Wissenschaftler, Idole.

Politmediales System will inszenierte durch reale Eskalierung überwinden

Nicht anders sieht ein Rezept für Totalitarismus, Weltwirtschaftskrise und Krieg aus. Doch gerade die Kräfte der Eskalierung präsentieren sich nun als deren Lösung und fordern dazu noch mehr Eskalierung, Entdemokratisierung und Macht. Spätestens seit 9/11 zeigt sich dies an jedem neuen Phänomen, so auch am Ukrainekrieg. Autor Hannes Hofbauer schreibt dazu im Magazin Rubikon unter dem Titel „Raubvogel als Friedenstaube“: „Washington, Brüssel und Berlin beantworteten den russischen Kriegsgang mit Kriegseuphorie, gerade so, als hätten sie darauf gewartet. Binnen weniger Tage öffneten sich die Waffenlager in einem Dutzend EU-europäischer Staaten (…).“ Die Lieferung von Panzerfäusten, Stingerraketen, DDR-Haubitzen und sogar freiwilligen Söldnern in die Ukraine erscheint nun als humanitärer Akt der Liebe und Solidarität. Gleiches gilt für alle weiteren Strategien der Spaltung und Aufheizung wie Sanktionen und die weltweite Diffamierung und Ausgrenzung russischer Menschen und Organisationen. Viele russischstämmige Künstler verloren seither ihre Arrangements oder Berufe, darunter der Dirigent der Münchener Philharmonie Waleri Gergijew oder die Sopranistin Anna Netrebko. Sogar ein EU-Beitritt der Ukraine steht im Raum, ebenso wie 100 Milliarden € deutsche Aufrüstungshilfe.

Was skeptische Historiker sofort als Kriegstreiberei erkennen, erscheint medial als pazifistische Tugendkampagne. Friedenshymne mit gezogener Waffe als neue Außenpolitik der Woke-Gesellschaft. Hofbauer dazu: „Russisches wird gecancelt und ausgeschlossen, wo immer es auftritt: sei es als Behindertensportlerin oder -sportler bei den Paralympics, Sänger beim Eurovision Song Contest, Eishockeyspieler, Fußballer, Leichtathletin … es gibt kein Halten mehr. (…) Niemals zuvor seit dem Zweiten Weltkrieg war Derartiges zu beobachten. Hier paart sich historisch tief sitzender Russenhass mit der pseudo-liberalen Lebensart der Cancel Culture.“ Die zerstörerischen Auswirkungen der daraus folgenden Finanz- und Wirtschaftskrise für ihre eigene Bevölkerung nehmen europäische Politiker und Politikerinnen dabei achselzuckend in Kauf. Sie haben sich daran gewöhnt, ihr schweigendes Volk ungefragt als Faustpfand in den Ring zu werfen.

Nie endende Erregung für nie endende Macht

Während der Bundespräsident behauptet, unsere Demokratie sei stark, weil sie von ihren Bürgern getragen werde, wissen diese schon länger nichts mehr davon. Im Vordergrund steht heute die Botschaft: Nie endende Erregung für nie endende Macht. Und damit die Gefahr einer kritischen öffentlichen Diskussion erst gar nicht aufkommt, werden immer neue Brandsätze ins Feld geworfen. Diese konkurrieren sogar untereinander. So verdrängen sich Klimakatastrophe, tödliche Pandemie, böse Menschen und Krieg regelmäßig als Horrorszenarien von der Poolposition der infernalischen Erzählungen. Dies soll tatsächliche Probleme und Leiden keinesfalls relativieren. Doch sie werden bar jeder Bezugsgröße und Diskussion kommuniziert und medial grotesk vereinfacht oder überhöht, bis sie nichts mehr mit den Problemen der Bevölkerung zu tun haben, aber als solche ausgegeben werden.

Fest steht: Es wird weiter Drama geben, unbefristet und unlimitiert. Denn es ist der Treibstoff des Totalitären. So werden wir bis auf weiteres mit dem ewigen Katastrophenmodus leben müssen - nicht, weil die Welt katastrophal wäre, sondern weil die Katastrophe der Bestseller unter den religiösen Erzählungen und Garant für autoritäre, neofeudale Verhältnisse ist.

Weisskirchen: „In unserer Gesellschaft wird Demokratie nur noch vorgegaukelt“

So zitiert der Journalist Georg Rammer den ehemaligen SPD-Bundestagsabgeordneten Gert Weisskirchen in seinem Artikel „Virtuelle Demokratie“: „In unserer Gesellschaft wird doch Demokratie nur noch vorgegaukelt und die gesellschaftliche Teilhabe auf den Meinungsaustausch von Eliten reduziert.“ Laut einer Umfrage im Auftrag der Körber-Stiftung hat nur noch die Hälfte der Menschen Vertrauen in die Demokratie, fast ein Drittel verneint dies ausdrücklich. Ähnliche Ergebnisse liefert eine Studie der Friedrich-Ebert-Stiftung. Die Menschen machen sich Sorgen um ihre Freiheit, Selbstbestimmung, Gesundheit, berufliche Laufbahn, materielle Existenz, um den Frieden, Zusammenhalt und ihre Zukunft. Doch die Politik, welche diese Probleme herbeigeführt hat, präsentiert sich nun als deren Lösung – und fordert von der Bevölkerung dazu nicht weniger als die Aufgabe ihres Wohlstands, ihrer Mündigkeit, Freiheit, Mit- und Selbstbestimmung. Durch eine Gleichschaltung mit allen großen Medien vollbringt sie dabei das Kunststück, nicht ihre eigene institutionelle Korruption, sondern „böse“ äußere Kräfte als Schuldige für die selbstverursachten Krisen darzustellen und sogar Bevölkerungsgruppen gegeneinander aufzubringen. So ist es heute an der Tagesordnung, dass Menschen im Namen der Demokratie auf der Straße gegen Demonstrationen für Demokratie antreten, nicht selten mit gewaltsamen Übergriffen. So vollzieht sich eine Spirale aus politmedial gelenkter Eskalation, Moralisierung und totalitären „Rettungsstrategien“, welche tatsächlich die Eskalation weiter antreiben.

Unterdessen berühren die Treiber und Entscheider selbst niemals eine Maschine oder gar eine Waffe, sondern baden in vollgedämmten Smart Homes warm und trocken im Ermächtigungstaumel. Mangel und körperliche Lohnarbeit sind ihnen ebenso fremd wie die tägliche Sorge für andere Menschen. So erinnern ihre moralinsauren Gesinnungstiraden an Marie Antoinette („Wenn das Volk kein Brot hat, soll es doch Kuchen essen“), wenn z. B. Bundespräsidenten Gauck zum Besten gibt: „Wir können auch einmal frieren für die Freiheit. Und wir können auch einmal ein paar Jahre ertragen, dass wir weniger an Lebensglück und Lebensfreude haben.“ Dies kann nur jemand sagen, dem die normalen Menschen schon lange fremd und suspekt geworden sind. Politikjournalist und Autor Jens Berger widmet sich dieser Form der elitären Bigotterie auf den Nachdenkseiten unter „Frieren für die Freiheit“? Die Gaga-Infantilität der Meinungsmache kennt keine Grenzen mehr.

Vertrauen in Politik und Medien erodiert, Wahlverhalten bleibt

In seinem vorab zitierten Artikel stellt Georg Rammer fest: „Demokratie zeichnet sich durch das Versprechen aus, Einfluss auf die Geschicke des Landes nehmen und wenn nötig, die Mandatsträger austauschen zu können. Auch hier scheint das Wahlvolk desillusioniert. Laut Ergebnissen der Körber-Stiftung meinen nur 39 Prozent, dass sich die Parteien in zentralen Fragen unterscheiden. (…) Grundlagen der Demokratie wie soziale Gerechtigkeit, Mitwirkung, sichere Daseinsvorsorge, Kontrolle der Macht scheinen zu erodieren. Alle erleben, dass die Gesellschaft entgegen den offiziellen Beteuerungen zutiefst gespalten ist und die hehren Werte Demokratie, Menschenwürde, sozialer Rechtsstaat sowie die Zusicherung »der Mensch steht im Mittelpunkt« zu hohlen Floskeln verkommen. (…) Die Menschen fühlen sich als Objekte einer totalitären Manipulation und Kontrolle. Sie haben nicht mehr die Kontrolle über ihr Leben, sind nicht mehr Souverän, sondern Kunde und Konsument. Ihnen wird die Würde abgesprochen und der Verlust auch noch als Freiheit verkauft.“ Die Gleichschaltung der Parteien mag auch ein Grund für das Wahlverhalten sein: Regierungsparteien verlieren zwar an Vertrauen, gewinnen aber an Zustimmung.

Wer keine kognitive Dissonanz ertragen möchte, stumpft ab

In diesem Zuge bricht sich auch der Überwachungskapitalismus Bahn: Uns unbekannte Algorithmen, Konzerne und Personen kontrollieren, sichten und speichern unsere Daten, unsere Bewegungen, Worte und Aktivitäten. Längst geht es hierbei auch um medizinische Informationen und politische Gesinnung. Wer keine ständige kognitive Dissonanz ertragen möchte - weil er etwas anderes erlebt als seine Umwelt -, stumpft ab.

Kirchen, Gewerkschaften, Verbände und Ethikrat als Eskalationstreiber in der Tugendblase

Statements der Gewissensinstanzen wie Kirchen, Religionsgemeinschaften, Fachverbände (z. B. Psychologen, Mediziner, Philosophen, Juristen, Pädagogen), Gewerkschaften und des Deutschen Ethikrats mildern die Hilflosigkeit nicht, sondern befeuern sie sogar. Denn fast erscheinen diese Institutionen als totalitäre Treiber der Eskalation und Entdemokratisierung. In ihrer Tugendblase verfangen, verstehen sie selbst nicht, warum ihre Unterstützer schwinden. So stiegen die ohnehin explodierten Kirchensaustritte im Jahr 2021 vielerorts noch einmal auf etwa das Doppelte an. Den Kirchen selbst ist dies ein Rätsel, obwohl sie mit der 2G-Regel ein Viertel der Bevölkerung aus ihren Häusern (auch Krankenhäusern und Tafeln) ausschlossen, sich für Gendersprache, Cancel Culture und Waffenlieferungen stark machen, Menschen aus Hygienegründen ohne Beistand sterben ließen und mit jedem Lockdown ihre Türen vorauseilend schlossen - das erste Mal seit 2.000 Jahren.

Legitimität durch Konformität: Zugehörigkeit bestimmt die Wahrheit

Dies offenbart ein zentrales Phänomen des Totalitarismus: Legitimität durch Konformität. Was alle tun, denken und sagen, ist opportun und geradezu geboten, welche Wirkung es auch immer hat. Wer abweicht, muss Ausgrenzung, Ächtung oder sogar soziale Vernichtung erwarten. Doch weil die demokratischen Kräfte einschließlich der drei (eigentlich: vier) Gewalten auf diese Weise weitgehend gleichgeschaltet und somit in ihrer korrigierenden Funktion stillgelegt wurden, fehlt heute fast jede kritische Kontrolle, und der Traum Robert Habecks von einem "chinesischen", durchregierenden System in Europa ist Wirklichkeit geworden. Dass ausgerechnet die Grünen, die einst mit Joints und Pflastersteinen gegen staatliche Autorität antraten, diese nun als wohlhabende Elite an vorderster Front selbst etablieren, verwundert nur auf den ersten Blick. Denn Moralismus (ob rechts, links oder grün) beinhaltet immer eine totalitäre Agenda. Was brächte grüne Tugend, wenn sich niemand daran hielte? Also braucht es Kontrolle, Manipulation, Überwachung und Zwang, um die Menschen auf (Tugend-)Kurs zu bringen. Tatsächlich geht es dabei nicht um das Klima, den Virenschutz, den Frieden oder ein Ende von Diskriminierung - sondern um Macht und damit persönliche Bedeutung. Denn sie ist ein reichhaltiger Futtertrog und die süßeste aller Drogen. Was ihr dient, ist (scheinbar) gut und wahrhaft. Und was ihr entgegensteht, ist böse und verlogen.

Somit gilt es, sich die - durch ein Gesinnungs- und Obrigkeitssystem gekaperte - Gesellschaft, freie Diskussion, Menschlichkeit und mitfühlende Begegnung wieder zurückzuerobern und sie aus den Köpfen einer entfesselten Woke-Elite wieder zurück zu den Menschen zu holen. Oder mit den Worten Willy Brandts: „Die ganze Politik soll sich zum Teufel scheren, wenn sie nicht dabei hilft, das Leben der Menschen einfacher zu machen.“

 

Bildquelle: Adobe Stock / freshidea

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Anzahl Kommentare: 1

Kommentar von Doris Deparade |

Ein sehr scharfsinniger Artikel, der die Ver-rücktheit und den Zustand unseres gesellschaftlichen und vor allem medialen Klimas auf den Punkt bringt - danke dafür.