Institutionelle Korruption in der Medienbranche

Gepamperte Volkserzieher

24.01.2022 von Christian Zehenter

Neben der Gates Foundation sponsern Dutzende Milliardärs-Stiftungen, Seilschaften, staatliche Gesinnungstöpfe und Konzerne unsere Medien, so auch Google, wie aus einer Studie der Otto-Brenner-Stiftung hervorgeht. Institutionelle Korruption gehört damit zum System der Berichterstattung. Dabei lässt sich eine proportionale Tendenz feststellen: Je höher die Schmiergeld-Summen (um nichts anderes handelt es sich, wenn eine von der Berichterstattung betroffene Interessenpartei ein Presseorgan bezahlt), desto kurs- und gesinnungstreuer die Berichterstattung. Wer also die höchsten Summen von Gates, Google & Co. erhält, fordert auf ganzer Linie staatliche Regulation, teure Technologien, Überwachung, Kontrolle, Zensur und politisch-totalitäre Härte - und verbreitet Szenarien schrecklicher Bedrohungen (durch Viren, globale Erwärmung, Rechtsextremismus, Russland, Artensterben usw.), welche die Entdemokratisierung im Sinne eines Neofeudalismus rechtfertigen. Qualitätsmedien vollbringen dabei das Kunststück, unter dem Motto der Gerechtigkeit, Demokratie und Gesundheit Ungerechtigkeit, Totalitarismus und Leiden zu fördern - und diejenigen als Verfassungsfeinde zu framen, die für Freiheit und Frieden eintreten.

Selbstkontrolle und Ausgewogenheit nicht mehr gegeben

Wie sich zeigt, funktioniert die Selbstkontrolle der deutschen Medien nicht mehr. Sie haben zu großen Teilen ihren ethischen Kompass verloren und eine ehemals offene, pluralistische Diskussion in ein mediales Gesinnungsdiktat zugunsten kleiner Eliten und ihres Hofstaats verwandelt. Aus Berichterstattern sind Volkserzieher geworden, die ihr Publikum infantilisieren und es mit der Wahrheit nicht mehr so genau nehmen (manchmal auch lügen wie gedruckt), um nur den gewünschten Effekt zu erzielen. Sie selbst bezeichnen sich als Haltungsmedien. Diese Haltung wollen sie ihren ver(w)irrten Zuschauern, Zuhörern und Lesern vermitteln - wenn es sein muss, auch aufnötigen. So triefen Berichte vor Moralin. Diabolisierte Substantive (Querdenker, die Welle, die Wand, Kollaps, Extremisten, Rechte, Wissenschaftsleugner, Staatsfeinde, Verweigerer ...) werden mit noch furchtbareren Adjektiven versehen (tödlich, abstoßend, antisemitisch, rechtspopulistisch, verschwörungsideologisch, esoterisch, verfassungsfeindlich ...) - als ginge es um die Poolposition faschistoider Kraftsprache. Denn mit Journalismus - der immer abwägt, mehrere Seiten hört, die verschiedenen Tendenzen in der Bevölkerung abbildet und emotional-moralische Ergüsse seinem Publikum überlässt - hat diese maoistische Erziehungspropaganda nur noch wenig zu tun.

Abweichler kommen an den Pranger

An Journalisten, die im Gesinnungshofstaat nicht mehr mitspielen, wie Martin Ruthenberg vom SWR ("Vernichtende Kritik: Der nächste SWR-Mitarbeiter packt aus") und Ole Skampraks von der ARD ("ARD-Mitarbeiter hat es satt und packt aus") werden Exempel statuiert, die bei den Kollegen ihre Wirkung nicht verfehlen. Somit fließen weiterhin Gelder von Interessenparteien zu Medien, die eine stramme und einheitliche Haltung der Medienlandschaft gewährleisten.

Unverkäuflichkeit macht Mut

Zugleich machen couragierte Journalisten wie die Whistleblower Ruthenberg und Skambraks Mut, ebenso wie kritische Kollegen wie Boris Reitschuster, Milosz Matuschek, Vera Lengsfeld, Milena Preradovic, Gunnar Kaiser sowie kritische Portale wie Forum 21, Corona-Ausschuss, Allesaufdentisch.tv oder Nachdenkseiten. Es gibt auch in den ungünstigsten Zeiten weiterhin kritischen Journalismus. Denn er wird aus Mut zum Wort, Bekenntnis zur Menschlichkeit und Leidenschaft für die Freiheit gemacht - und ist unverkäuflich.

 

Bildquelle: Shutterstock / VladimirE

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