Deutschland schweigt und befeuert weiter die Impflicht

Aus für Impfpass in Frankreich

16.03.2022 von Christian Zehenter

Nach Österreich macht nun auch Frankreich einen Rückzieher in Sachen Impfkampagne. Ab heute spielt dort der Impfpass im öffentlichen Leben keine Rolle mehr, ebenso wie Abstände, Tests und Masken. Die deutsche Antwort: Große Nachrichtenquellen wie Tagesschau, Brennpunkt, Süddeutsche, Zeit, FAZ, Spiegel, heute journal oder Talkshows berichten schlichtweg nicht darüber, verbreiten Bedrohungsnarrative und setzen sich weiter für eine allgemeine Impfpflicht ein. Der Journalist Daniel Weinmann verweist in seinem Artikel "Frankreich setzt den Impfpass aus - und Deutschland schweigt" auf eine Tendenz, "die zumindest nahelegt, dass die «großen» Medien vor allem dann über die Corona-Lage berichten, wenn es ins Bild regierungstreuer Maßnahmen-Befürworter passt." Was auffällt: Sogar Google-Ergebnisse zur französischen Impfpass-Rücknahme fehlen. Dabei liegt das heilige Versprechen der Gründer, niemals mit ihrer Suchmaschine Ergebnisse zu manipulieren oder Geld zu verdienen, gerade einmal zwei Jahrzehnte zurück.

Erfundene Fakten statt neutraler Berichterstattung aus dem Ausland

Somit scheint der Pandemiemodus in der deutschen Kubablase nie zu enden, während die meisten anderen Länder schon lange zur Normalität zurückgekehrt sind. Folgerichtig fordert Karl Lauterbach einen dauerhaften, unbefristeten Ausnahmezustand (aufgrund früher, bald wieder oder gerade mutmaßlich bestehender Gefahren für das Land) - was nichts weniger bedeutet als eine Abschaffung der deutschen Verfassung zugunsten eines totalitär-paranoiden Gesinnungs- und Bedrohungskults. Propaganda durch erfundene Fakten zählt dazu mittlerweile zu seinen opportunen Mitteln. So twitterte er am 13.3.2022 laut dem Medienportal Tichys Einblick, Deutschland habe jetzt die höchste Corona-Inzidenz in Europa. Die von ihm selbst als "Beweis" verlinkte Grafik zeigt jedoch, dass diverse Nachbarländer höhere Inzidenzen aufweisen, darunter Österreich, die Schweiz, Dänemark und die Niederlande. Konsequenzen für diese Fehlinformationen muss er jedoch nicht befürchten, denn Lügen gehört zum anerkannten Tagesgeschäft der Coronapolitik. Und die von deren Nutznießern finanzierten bzw. gesponserten Faktenchecker prüfen und zensieren nur Regierungskritiker, niemals große Medien oder gar die Regierung selbst.

Tröstlich, dass die Realität immer lauter an die Türen der siegestrunkenen Tugendhüter klopft, welche den Ausstieg aus ihrem selbstgedrehten Katastrophenfilm nicht finden.

 

Bildquelle: Adobe Stock / Eriche

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