Abbau von Industrie, Wohlstand, Bargeld, Frieden und Freiheit

Steht die DDR 2.0 vor der Tür?

09.12.2022 von Christian Zehenter

DDR 2.0 - ist das ein blasphemischer Populismusbegriff - oder könnte sich Deutschland 32 Jahre nach der Wiedervereinigung, wie einige kluge Köpfe behaupten, tatsächlich erneut auf dem Weg in den Sozialismus "im neuen Gewand" befinden? Also hin zu Planwirtschaft, Faktenprüfern, Ausgrenzung Andersdenkender, Verstaatlichung, Inflation, verengter Diskussion, alternativloser Politik, Deindustrialisierung, Staatsausgaben über 50 % des Sozialprodukts (Staatsquote, aktuell 52 %), Gleichschaltung der Berichterstattung, Kapitalismuskritik, Totalitarismus, eindeutigen Feindbildern, neuen Tatbeständen der „Wahrheitsleugnung“, Moralisierung, Konsumkontrolle, Aufblähung von Parlementen, Behörden und öffentlichem Dienst, Mangelwirtschaft, Gesinnungspolitik, Spaltung der Gemeinschaft, Feudalismus, Denunziation, Bevormundung, Autoritarismus, Vetternwirtschaft, Militarisierung, Kollektivismus ....? Und weg von Freizügigkeit, Selbstbestimmung, freier Diskussion, Frieden, Pluralismus, Wohlstand und Allparteilichkeit? Wir sollten zumindest über diese Frage nachdenken.

"Sozialismus in neuem Gewand, der noch von der alten Bundesrepublik zehrt"

Das Nachrichtenportal reitschuster.de schreibt hier: "Die jüdisch-russische Schriftstellerin Sonja Margolina, die seit Jahrzehnten in Berlin lebt und eine der großen Denkerinnen unserer Zeit ist, sagt, dass wir heute in Deutschland einen Sozialismus im neuen Gewand haben, der aktuell noch von der Substanz der alten Bundesrepublik zehrt. Genauer kann man es nicht ausdrücken – wobei es sich wohlgemerkt nicht um den alten Sozialismus handelt, sondern um ein System, das wesensverwandt ist. Nicht mehr und nicht weniger. Ein System, in dem eine kleine Elite sich im Besitz der Wahrheit wähnt und den „Pöbel“, also die große Mehrheit der Menschen, umerziehen und auf den „rechten Weg“ bringen will. In der sie deshalb in das freie Spiel der Kräfte in der Meinungsbildung und in der Wirtschaft eingreift. Mit verheerenden Folgen. Genau das sind eben Grundelemente aus dem Sozialismus. Man kann neudeutsch auch von einem „Great Reset“ sprechen. Schlüsselelemente sind dabei die „Klima-Politik“, mit der wir faktisch deindustrialisiert werden, das Aufbrechen traditioneller Werte wie Familie und Geschlechteridentität, eine Fragmentisierung der Gesellschaft, ein neuer Rassismus unter dem Deckmantel der Rassismus-Bekämpfung und eine staatlich geförderte Massenmigration statt einer klugen, gerechten Zuwanderungspolitik. (...) ,Wir haben ein Korn in die Erde gelegt, der Samen wird noch aufgehen', sagte Margot Honecker nach dem Ende der linken DDR-Diktatur trotzig. So erschreckend es ist: Sie hatte recht."

Testen, wir, ob eine freie, offene, pluralistische Diskussion über diese Fragen des "Sozialismus im neuen Gewand" möglich ist. Wenn nicht, liegt darin bereits die wichtigste Antwort.
https://reitschuster.de/post/die-ddr-isierung-der-bundesrepublik/

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Foto: Adobe-stock, oxinoxi

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