Wie mit "der Wissenschaft" Meinung manipuliert wird

Profiteure simpler Katastrophen- und Erlösungserzählungen beschwören "die Wissenschaft" als Maßstab ihres Handelns. Doch entpuppt sich diese bei näherer Betrachtung als Mythos zum Zwecke der Meinungsmanipulation. Denn Wissenschaft ist schlicht eine Sammlung von Methoden und Hypothesen, die es ständig zu überprüfen gilt: Die Lehrmeinung von heute ist demnach der überholte Irrtum von morgen. Die Wissenschaft verfügt also über keine Wahrheit und schon gar keinen politischen Kurs. Wer politisches Handeln daraus ableitet, verfolgt daher keine öffentlichen, sondern persönliche Interessen.

USA und Deutschland wollen die Welt in Flammen sehen

Für große Teile der Bevölkerung scheint es eine Art Videospiel zu sein, für Medien und Politik ohnehin. Mit Gratiswut das Leben anderer opfern im heiligen Krieg gegen das Böse, sprich: "den Westen bis zum letzten Ukrainer verteidigen" gegen den bösen Russen. Höchste Zeit, die Bremse zu ziehen.

Drei Jahre Überwachung: Pädagogen wissen von nichts

Gemessen an ihrem rigorosen Vorgehen und den ebenso rigorosen Äußerungen, konnte den meisten Lehrern - ausgenommen wenige "Quertreiber" - in den letzten Jahren kein Lockdown lang genug, keine Maßnahme gegen ihre Schüler hart genug sein. Es schien, als hätten sich die meisten Pädagogen ein lebenslanges, streng überwachtes und sanktionsbewehrtes Hygienemanagement gewünscht, eine Vereinzelung ihrer Schüler in einem autoritären System. Nun wissen sie von nichts.

Totalisierung durch Weltuntergangs- und Erlösungsnarrative

Derzeit erleben wir eine Ideologisierung und Totalisierung von Staat und Gesellschaft durch wohlhabende urbane Eliten. Ihr Geschäft mit Bedrohungs- und Erlösungsnarrativen ist heute einträglicher als alle anderen Branchen zusammen - und kann mühelos Staaten unterwerfen. Denn wer könnte angesichts der "furchtbaren Gefahren" der heiligen Sache widerstehen - dem Kampf gegen tödliche Viren, schreckliche Russen, üble Leugner, den infernalen Klimakollaps oder himmelschreiende Ungerechtigkeit?

„Wer die Freiheit aufgibt, um Sicherheit zu gewinnen, wird am Ende beides verlieren.“

Benjamin Franklin

(1706-1790)

Freiheit und Demokratie in der Krise

Mit dem Beginn der Coronapandemie im Frühjahr 2020 traten massive Umwälzungen auf allen gesellschaftlichen Ebenen ein - heute steht die demokratische und rechtsstaatliche Grundordnung vieler Länder und Nationen auf dem Prüfstand. Wir blicken auf kulturelle, soziale und politische Verwerfungen, die raumgreifender sind als alles, was in 70 Jahren deutscher Verfassungsgeschichte an Einigkeit, Recht und Freiheit verankert werden konnte.

„Nach dem Grundgesetz können die Grundrechte auch in einer Notsituation nicht außer Kraft gesetzt werden. (...) Es gilt immer der Grundsatz: In dubio pro liberate.“

Hans-Jürgen Papier am 13.09.2021

Die roten Linien, die es angeblich nicht mehr gibt, zieht das Grundgesetz. Das ist so und das bleibt so, auch wenn sogar das Bundesverfassungsgericht so tut, als sähe es sie nicht.
Heribert Prantl am 04.12.2021

„In einer freiheitlich-rechtsstaatlichen Demokratie darf sich der Staat nicht anmaßen, dem einzelnen Menschen eine bestimmte ärztliche Behandlung aufzuzwingen.“
Otto Schilly am 01.12.2021